Hinweis

Allergische Erkrankungen sind in den vergangenen zehn Jahren sprunghaft gestiegen.  Rund 15 Prozent der Bevölkerung leiden unter Heuschnupfen – davon reagieren etwa 75 Prozent allergisch auf Gräser- und Baumpollen. Der Kontakt mit Pollen kann trotz Vorsichtsmaßnahmen im Alltag nicht gänzlich vermieden werden. Tierhaarallergien gegen Katzen- oder Hundehaare, wie auch die allergische Reaktion durch Berührungen, sogenannte Kontaktallergien, nehmen in Deutschland durch steigende Umweltbelastung drastisch zu.

Die 5 häufigsten und in Deutschland bekanntesten Allergien unter denen Millionen von Menschen leiden

1. Pollenallergie

Die wohl bekannteste Allergieform, die – wie der Name bereits sagt – durch Pollen (von Bäumen, Blumen, Gräsern und Kräutern) ausgelöst wird. Charakteristisch sind folgende Symptome: Juckreiz an Auge und Nase; Fließschnupfen; (starker) Niesreiz; Schleimhautschwellung und dadurch bedingt eine behinderte Nasenatmung; Bindehautentzündung (Konjunktivitis); Druckgefühl und Kopfschmerz, von den Nasennebenhöhlen ausgehend; gelegentlich auch Juckreiz in den Ohren und dem Mund-Rachenbereich.

Zu den häufigsten Allergenen gehören Pollen folgender Pflanzen: Erle, Haselnuß, Birke, Pappel, Wiesengräser, Roggen, Spitzwegerich, Gerste, Brennessel, Beifuß. Die Erkrankung wird vielfach auch als saisonale allergische Rhinitis (Schnupfen) bzw. Rhinokonjunktivitis (Schnupfen & Bindehautentzündung) bezeichnet. Saisonal ist die Erkrankung aufgrund ihrer Abhängigkeit von der Blütezeit der auslösenden Pflanzen. Durch die Inhalation der Pollen mit der Atemluft gelangen die Allergene in den Körper und lösen dort bei Allergikern eine Reaktion vom Soforttyp aus, die sich u. a. in den oben aufgezählten Symptomen äußern kann.

Die Diagnose erfolgt über den Prick-Test. Dabei werden Pollenallergen-Konzentrate in flüssiger Form auf die Haut der Innenseite der Unterarme aufgebracht und durch einen kleinen Nadelstich in die oberen Hautschichten befördert. Nach kurzer Wartezeit kann der Allergologe (Facharzt) ablesen, welche spezifischen Pollen die Krankheit auslösen. Zur Therapie der Symptome werden Antihistaminika, schleimhautabschwellende Nasensprays, Mastzellstabilisatoren wie Cromoglicinsäure und bei akuten Schüben kortisonhaltige Präparate eingesetzt. Pollenallergiker haben ein erhöhtes Risiko, eine Ausweitung der Erkrankung auf die unteren Atemwege zu erleiden. Dieser sogenannte Etagenwechsel zum allergischen Asthma macht sich zunächst durch Symptome wie Husten und Auswurf bemerkbar, im weiteren Verlauf kommt es dann zu asthmatischen Beschwerden wie anfallweiser Atemnot, starken Hustenanfällen usw.

2. Hausstauballergie

Hausstauballergie ist die Bezeichnung für eine Allergie, bei der die Betroffenen in der Regel gegen eine Vielzahl von im Hausstaub befindlichen Stoffen allergisch reagieren. An erster Stelle stehen hierbei die Hausstaubmilben (und/oder andere Staubmilben) bzw. ihre Ausscheidungen. Sie gehören zu den sogenannten Inhalationsallergenen, d. h. sie gelangen über die Atemluft in den Körper. Die Allergie gehört zum Soforttyp, d. h. die Symptome treten wenige Minuten bis Stunden nach dem Allergenkontakt auf. Typisches Krankheitsbild ist der allergische Dauerschnupfen, oft verbunden mit tränenden Augen, Niesreiz und asthmatischen Beschwerden. Milbenallergene können darüber hinaus auch Schübe von Neurodermitis und Ekzeme auslösen.

Die Hausstauballergie gehört mit der Pollenallergie zu den weitverbreitetsten Allergien und birgt ein hohes Gefährdungspotential zum Etagenwechsel, also der Verlagerung der Symptome vom Bereich der oberen Atemwege auf die Bronchien (vom Dauerschnupfen zum allergischen Asthma bronchiale).

3. Tierhaarallergie

Schätzungsweise jeder fünfte Allergiker leidet unter von Tieren stammenden Allergenen.  Dazu gehören insbesondere die Bestandteile von Haaren, Haut, Speichel und Kot. Zu den wichtigsten Allergenquellen zählen Katzen, Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen; weniger relevant sind Pferde und Hunde – aber nicht grundsätzlich bedeutungslos. Typische Erkrankungen infolge einer Tierallergie sind der allergische Dauerschnupfen (perenniale Rhinitis) in Verbindung mit einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) und häufig sogar asthmatische Beschwerden. Zusätzlich können durch den Tierkontakt Hautreaktionen wie Kontaktekzeme und/oder Urtikaria (Nesselsucht) verursacht werden. Eine Zunahme der durch Tiere verursachten Allergien ist primär auf die Zunahme der Haustierhaltung und damit einhergehend auf den permanenten Kontakt zu den Allergenquellen zurückzuführen. Allergikern ist daher zu empfehlen, auf die Tierhaltung zu verzichten bzw. nach Möglichkeit nicht den Wohn- und vor allem Schlafraum mit ihnen zu teilen.

Auch der Verzicht auf aus Tierhaar gefertigten Kleidungsstücken, Teppichen, Wandschmuck etc. kann den Betroffenen helfen. Die Diagnose erfolgt über Hauttests (Prick-Test), die Therapie richtet sich nach der Art der allergischen Erkrankung: eine durch Tierkontakt ausgelöste allergische Rhinitis kann mit Antihistaminika und Mastzellstabilisatoren behandelt werden. Kommt es zu einer allergischen Hautreaktion wie dem Kontaktekzem, helfen äußerlich anzuwendende Kortikoide.

4. Kontaktallergie

Der Haut-Kontakt mit einer Vielzahl unterschiedlicher Umweltstoffe löst bei einigen Menschen allergische Reaktionen aus. Die Symptome treten meist erst 24 bis 48 oder bis zu 96 Stunden nach dem Kontakt zwischen Haut und Allergen auf (verzögerte Reaktion, Allergie vom Typ IV).

Die Erscheinungsformen der Kontaktallergie sind vielfältig. In der Mehrzahl handelt es sich um Hautreaktionen, die auf den Ort des Kontaktes beschränkt bleiben. Es kann jedoch auch zu Streureaktionen an Hautstellen kommen, die nicht von der auslösenden Substanz berührt wurden. Das häufigste Symptom ist das sog. Kontaktekzem, bei dem die Haut stark verdickt ist, sich schuppt und u. U. die Hornhaut einreißt. In schweren Fällen nässen die betroffenen Stellen auch. Ekzeme sind in der Regel von starkem Juckreiz und gelegentlich auch Brennschmerz begleitet.

Zu den bekanntesten Auslösern gehören Inhaltsstoffe von Kosmetika und Chemikalien (Konservierungsstoffe, Paraffin, Lanolin, Duftstoffe, Farbstoffe, Desinfektionsmittel) und Metalle, hier vor allem Nickel (z. B. in Jeansknöpfen, Modeschmuck etc.), aber auch Kobalt, Chrom, Quecksilber und Kadmium. Die Suche nach den auslösenden Stoffen erfolgt durch den Check des persönlichen (bzw. beruflichen) Umfelds und über Hauttestverfahren (Epikutan-Test).

Ein zukünftiges Vermeiden des Kontaktes mit den Ursachen (sofern möglich) beugt weiteren allergischen Ekzemen vor. Vorhandene akute Erkrankungen werden in der Regel mit äußerlich anzuwendenden Kortikoiden (Kortison) rasch abgeheilt. Zur Bekämpfung von starkem Juckreiz (der auf eine Entzündungsreaktion aufgrund der Ausschüttung von Histamin zurückgeführt werden kann) helfen manchmal auch Antihistaminika-Tabletten. Von Kontaktallergien sind häufig bestimmte Berufsangehörige betroffen, die durch ihre Tätigkeit ständig bzw. häufig mit den entsprechenden Allergenen in Berührung kommen. So reagieren Friseure oft auf Färbe- und Bleichmittel, Kassierer und Bankangestellte auf die Nickelbestandteile im Münzgeld, Maurer und Fliesenleger auf einzelne Zementbestandteile und Gärtner bzw. Floristen auf bestimmte Blumen wie Primeln, Tulpen etc.

5. Schimmelpilzallergie

Durch Sporen von Schimmelpilzen hervorgerufene Allergie, bei denen die Allergene meist durch Inhalation, also durch die Atemluft in den Körper gelangen. Schimmelpilze gibt es in mehreren tausend verschiedenen Arten. Sie kommen fast überall vor, bevorzugt in feucht-warmen Umgebungen: z. B. Blumenerde, Komposthaufen, Badezimmer, feuchte Außenwände, aber auch Nahrungsmittel. Typische, durch Schimmelpilzallergene hervorgerufene Erkrankungen sind der allergische Dauerschnupfen (perenniale Rhinitis), Asthma Bronchiale, und bei extremer Belastung (z. B. berufsbedingt) kann es zu der sogenannten Farmerlunge kommen.

Rund ein Drittel aller Allergiker leiden unter den Schimmelpilzallergenen, allerdings sind es nur ca. vier Prozent, die ausschließlich darauf reagieren. Die Diagnose erfolgt über den Pricktest oder bzw. ergänzend – bei nicht eindeutigen Ergebnissen – über einen nasalen Provokationstest und einen Antikörpernachweis (RAST). Die beste therapeutische Maßnahme ist die völlige Karenz, d. h. die Vermeidung des Kontaktes mit den Auslösern.  Dies ist jedoch nur bedingt möglich – allein aufgrund der oben erwähnten Vielfalt und Verbreitung der Allergene. Jedoch lassen sich in Innenräumen einige prophylaktische Maßnahmen treffen: für ausreichende Belüftung und Beheizung sowie eine niedrige Luftfeuchtigkeit sorgen (z. B. durch gut isolierte Fenster, kein Wäschetrocknen in den Wohnräumen etc.), restlose Entfernung von sichtbarem Schimmelpilzbefall, Austausch von Blumenerde durch Hydrokultur usw.

FAZIT: Die winzigen Allergene und organische Mikropartikel, ob sie pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sind, verursachen speziell Allergergikern ein tägliches Ärgernis. Diese allergenen Partikel in der Luft werden von uns restlos oxidiert und wirken somit nicht mehr gesundheitsschädlich und Reize an Schleimhäuten verschwinden.

Nach ECHA der Europäische Chemikalienagentur ist Ozon seit dem 01. September 2013 als “Wirkstoff” nach dem BPR reguliert.

Lesen Sie mehr über weitere Krankheitserreger: Milben & Wanzen .

Allergene

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